



Die Geschichte der Rhabarberkate
Seit 2013 sind wir, Beate und Klaus Maak, die Besitzer der Rhabarberkate. Von Beginn an war es unser Ziel, das Gebäude zu erhalten und seinen ursprünglichen Charakter wieder sichtbar zu machen. Die Kate gehört zu den letzten historischen Reetdachhäusern im Ortsteil Willinghusen – ein Stück Kulturgeschichte, das uns sehr am Herzen liegt.
Schon früh wussten wir: Dieses besondere Haus kann mehr sein als ein Wohngebäude. Mit einer guten Portion Vorstellungskraft – und trotz des Charmes der 70er Jahre sowie einiger baulicher Fehltritte – erkannten wir sein Potenzial.




Der Weg zur neuen Rhabarberkate
Zunächst nahmen wir die Sanierung des Wohnteils in Angriff – viel davon in Eigenleistung. Der zweite Bauabschnitt ließ auf sich warten, doch wir teilten unsere Vision eines Ortes für Begegnungen, Veranstaltungen und Coworking mit Menschen aus dem Dorf und der AktivRegion Sieker-Land-Sachsenwald. 2015 erhielten wir die Zusage für eine EU-Förderung – der entscheidende Impuls für den nächsten Schritt.
Wir legten das Gebäude bis auf die Grundmauern frei und bauten es energetisch modernisiert wieder auf. Dabei war uns wichtig, alte und historische Baustoffe zu verwenden: Wir suchten nach alten Fenstern und Balken, ließen die Wände traditionell mit Lehm verputzen und stellten das ursprüngliche Walmdach wieder her.